Industrielle Biotechnologie

Industrielle Biotechnologie

Ein Schwerpunkt von BIO.NRW

Die industrielle Biotechnologie ist eine sich dynamisch entwickelnde Technologie aus den in NRW traditionell starken Industrien Energie, Stahl und Chemie. Um die industrielle Biotechnologie sowohl auf wissenschaftlicher wie auch industrieller Ebene zu fördern, wurde das Partnercluster von BIO.NRW, CLIB2021 Cluster industrielle Biotechnologie e.V. mit der Unterstützung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalens im März 2007 gegründet.

Die industrielle Biotechnologie basiert auf der Nutzung von biologischen und biochemischen Methoden für industrielle Produktionsverfahren. Hierbei werden Prozesse mit Hilfe von Mikroorganismen in technische Anwendungen (Bioverfahrenstechnik) überführt. Die industrielle Biotechnologie liefert dabei Prozesse, die im Vergleich zur klassisch chemischen Verfahrenstechnik deutlich energieeffizienter und umweltfreundlicher ablaufen. Sie ist somit für die Begrenzung des CO2 Ausstoßes der chemischen Industrie von elementarer Bedeutung. In den letzen Jahren wurden viele methodische Fortschritte in diesem Bereich erzielt, so
zum Beispiel bei der Biokonversion durch Biokatalysatoren (Enzyme), der Prozessoptimierung mittels gerichteter Evolution oder aber auch bei der Identifizierung neuer Enzyme durch die Metagenomanalyse welche die Gesamtheit der Gene (Metagenom) eines mikrobiellen Lebensraumes betrachtet. Da ein Großteil der Mikroorganismen, insbesondere der Bakterien, heute aber noch nicht beschrieben ist bzw. nicht kultiviert werden kann, birgt diese Biodiversität nach wie vor ein enormes Potenzial. Aus diesem Grund wird der industriellen Biotechnologie ein großes Wachstumspotenzial für die Zukunft zugeschrieben und als Schlüsseltechnologie zur Verwirklichung neuer, nachhaltiger und wettbewerbsfähiger Produkte angesehen.

Anwendungsgebiete industrieller Biotechnologie

  • Bioethanol- und Biogasherstellung
  • Entwicklung von Biokunststoffen
  • Substitution chemischer Syntheseschritte für die Feinchemikalienproduktion
  • Herstellung von Antibiotika und Hormonen
  • Produktion von Nahrungs- und Futtermittelergänzungsstoffe,
    wie z.B. Vitamine und Aminosäuren
  • Enzyme für Wasch- und Reinigungsmittel
  • Herstellung von Biopestiziden

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nächster Termin: 28.05.2013
28.05.2013
IHK zu Düsseldorf

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13.06.2013
Brüssel

Konferenz „Creating New Business Opportunities for SMEs in the Life Sciences Area: Are you already prepared for H2020 in the Health sector? ...[mehr]

17.06.2013
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18.06.2013 - 19.06.2013
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