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Wie verhandelt man richtig und wird verstanden von chinesischen Geschäftspartnern?

Zur Vorbereitung auf Gespräche und Verhandlungen mit chinesischen Geschäftspartnern – auch im Rahmen der Delegationsreise in die Region Shanghai wenige Tage später (siehe Hauptmeldung) – lud BIO.NRW am 30. April Interessierte ins Museum für Ostasiatische Kunst (MOK) am Aachener Weiher in Köln. In der ganz besonderen Umgebung des MOK wurden die etwa 50 Teilnehmer des „Chinese Business Negotiation Culture Workshop“ von Frau Dr. Chuqin Chen, Direktorin für Smart Health und Life Science beim United Nations Office of Project Services (UNOPS) in Peking und Den Haag in ihrer Key Note versiert in das Thema eingeführt.

Die Sinologin Dr. Elke Spielmanns-Rome (Bonn) fokussierte sich in Ihrem Beitrag auf die typischen Unterschiede der Kommunikation zwischen Ost und West. Als Anwalt hat Nan Li (Bielefeld) täglich mit chinesischen und deutschen Geschäftspartnern in Rechts- und Steuerrechtsfragen zu tun und konnte im abschließenden Vortrag daher sehr anschaulich die hierbei regelmäßig auftretenden Missverständnisse bzw. Kommunikationsprobleme aufzeigen.

Nach angeregter Abschlussdiskussion wurde die chinesische Kultur im zweiten Teil des Programmes im Wortsinn aufgegriffen: durchweg als sehr gelungen empfanden die Teilnehmer die Verbindung des Workshops und seinem Thema „Geschäftskultur“ mit der historischen Kunst und Kultur Chinas in einer Sonderausstellung des Museums, durch die uns dessen Direktorin Frau Dr. Adele Schlombs mit viel Passion und beeindruckendem Wissen führte.